Goodbye ICE

Zwei Monate lang fuhr ich jeden Morgen mit dem ICE zur Arbeit. Tag ein, Tag aus die gleiche Strecke mit dem "gleichen" Zug.
Man wusste mittlerweile ganz genau, wo man sich auf dem Bahnsteig hinstellen musste, damit genau die Zugtür vor einem zum Stehen kommt, über die man dann in Darmstadt den Zug am schnellsten und in der Nähe der Bahnhofstreppe verlassen konnte.
Man wusste, welche Schaffner (denn auch die wiederholen sich) nett und freundlich sind und bei welchen man nicht unbedingt die Fahrkarte zeigen muss.
Man wusste, welche Leute ebenfalls pendeln und beim Einsteigen trotzdem ein bisschen hektischer sind.

Solch perfektioniertes Bahnreisen (der ICE war auch nicht ein einziges Mal merklich zu spät) sorgt irgendwie für ein gewisses Heimatgefühl.
Es ist einfach entspannter so zur Arbeit zu fahren und das liegt nicht nur daran, dass der ICE schneller und ruhiger ist und die bequemeren Sitze hat.

Doch damit ist es nun vorbei. Nach zwei Monaten engbegrenztem Fahren mit dem Deutschlandpass verzichte ich im September auf diesen Luxus und habe mir nur eine Karte für den Regionalverkehr gekauft. Den Deutschlandpass gibt es im September nämlich nicht mehr und eine Monatskarte Mannheim-Darmstadt inklusive ICE wäre sogar teurer als der Deutschlandpass. Bei einem einzigen ICE pro Tag ist das meiner Meinung nach ein bisschen teuer.


Die Hellseher bei der Deutschen Bahn

Langsam werden die bei der Deutschen Bahn richtig gut: Sie können jetzt Verspätungen wirklich schon antizipieren.


Live aus dem Zug

Dies ist nun Dank UMTS-Datenkarte das erste Mal, dass ich auch tatsächlich noch im Zug sitze, wenn Ihr lest „Schöne Grüße aus dem Zug“. Zudem ist es meine Premiere in einem ICE-Sprinter – eigentlich einem normalen ICE (ich dachte immer, die wären zumindest ICEs der 3. Generation, was bei mir aber nicht zutrifft), der jedoch keine Zwischenstopps zwischen Berlin und Frankfurt hat. Dieses „Vergnügen“ kostet mich allerdings auch 11 Euro Aufpreis und wäre zu vermeiden gewesen, wenn ich mich vorher einen Tick besser informiert hätte, denn es gab auch einen ICE, der zehn Minuten früher fuhr und insgesamt auch nur 30 Minuten länger nach Mannheim braucht. Wobei ein nicht zu unterschätzender Vorteil auch ist, dass der Zug nicht „ständig“ irgendwo hält und Leute zusteigen. Es ist wesentlich ruhiger/entspannter.
Angekommen sind wir auf der Hinfahrt übrigens am „neuen“ Berliner Hauptbahnhof, den ich imposant und aufgrund der großen Offenheit von oben nach unten mit riesigen Rolltreppen im Innenbereich sehr spannend finde. Allerdings scheint er überhaupt nicht an andere öffentliche Verkehrsmittel angebunden zu sein. Wir mussten jedenfalls erst einmal mit dem Bus weiterfahren.

Die Zeit in Berlin war super und richtig schön. Nachdem ich schon relativ häufig in Berlin gewesen bin, habe ich mich an vielen Orten doch ein bisschen wie zu Hause gefühlt, was ein lustiges Gefühl war.
Gestern Abend waren wir bei einem Inder sehr lecker essen; heute bei einem Falafel-Imbiss, was auch wieder ((ich dem Ausmaße für mich) überraschend) köstlich war.

Heute ist nun endlich auch eingetreten, worauf ich nun schon seit einigen Wochen hingearbeitet habe: Nachdem der neue Nationale Vorstand des MTP (endlich) gewählt wurde, wurde ich vom NV zum neuen Nationalen Ansprechpartner TrainingDepartment (NASP TD) ernannt. Darüber freue ich mich natürlich sehr und hoffe, dass TrainingDepartment in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen.

WOW, ein Schaffner hat gerade einfach so Celebration-Süßigkeiten verteilt. Dabei läuft doch anscheinend alles problemlos *Den Haken suchend*


ICE - In Case of Emergency ... oder doch besser die LifeSensor Notfallakte?

kam gestern per Email:

Liebe Verkehrsteilnehmer,

Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, daß bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus den langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, daß jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.
Das
international anerkannte Pseudo ist:

ICE (= In Case of Emergency)
Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche in einem Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.

Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.
Bitte diese Meldung an Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!

BUNDESVERBAND

ASB-Bildungswerk
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. - Bildungswerk- Sülzburgstraße 140

An für sich ja eine gute Idee.

Die Initiative für dieses Vorhaben bekam nach den Terroranschlägen 1995 in London einen großen Schub. Man versuchte sogar eine Aufnahme in die E.123 (Empfehlung der internationalen Fernmeldeunion zur Gestaltung von Telefonnummern, Email- und Webadressen in Briefdrucksachen und Korrespondenzen). Dies wurde jedoch abgelehnt.

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LifeSensor Notfallakte & Björn Steiger Stiftung

Eine andere und weitergedachte Idee für den Ernstfall ist die Notfallakte von LifeSensor, die es in Verbindung mit der Handyortung der Björn Steiger Stiftung kostenlos gibt. Bei der Wahl der 112 wird über die Funkzellen der Sendemasten das Handy im Notfall geordnet. Für die Rettungskräfte steht eine elektronische Notfallakte bereit. In ihr kann man Gesundheitsrisiken, Allergien und aktuelle Medikationen eintragen auf die die Sanitäter eingehen können. Die Akte ist über das Internet immer und überall verfügbar.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Schnelle Bestimmung Ihres Standorts über die Handyortung (GPS oder Funkzellenortung) der Björn Steiger Stiftung
  • Die Rettungskräfte werden schon auf dem Weg zum Unfallort über Ihre LifeSensor Notfalldaten informiert
  • Bestmögliche Erstversorgung, weil Unverträglichkeiten und Medikamente bekannt sind
  • Angehörige und Hausarzt können schnell benachrichtigt werden
  • Ihre Notfalldaten sind für Sie über das Internet weltweit und jederzeit verfügbar

Nervige Bahnhöfe

Bahnhöfe wie München mit 35 Bahnsteigen finde ich super nervig zum Umsteigen. Da kommt man sich beim Laufen wirklich vor wie am Flughafen.
Besonders schlimm wird es dann, wenn der ICE, den man nehmen muss, hinter einem anderen (nicht genutzten) ICE im Bahnsteig steht. Da läuft man dann schon mal 300 Meter den Bahnsteig entlang (200 Meter entlang des ersten ICE plus Strecke bis kurz vor die 1. Klasse des zweiten (der Teil zwischen Bordrestaurant und 1. Klasse ist oft wunderbar leer)). Aber bei Kopfbahnhöfen besteht ja sowieso immer das Problem, dass man besser nicht in das falsche "Ende" des Zuges einsteigt, wenn man es eilig hat.
In Hamburg schaffen sie es übrigens auch mit 14 Gleisen. Da sind aber auch nicht über die Hälfte wie in München für längere Zeit unbenutzt.

Dafür gab es dann aber auch Happy-Hour im Board-Bistro.

Ansonsten bin ich auf meine Fahrt Richtung München auch zum ersten Mal TGV gefahren, etwas was ich in Frankreich selbst noch nicht geschafft habe. Ich fand jedoch, dass ich dort wesentlich mehr eingeengt saß und auch sonst empfand ich ihn als nicht als besser. Bei manchen Sitzen mit anderen Bezügen, habe ich mich auch gefragt, ob das gewolltes Design oder der andere Stoff bloß nicht mehr lieferbar war.