Funier mit dem 3D-Drucker schneiden

Nachdem ich meinen Creality 3D Ender 3 zum Plotter umgerüstet habe, um Aufkleber aus Folie schneiden zu können, wollte ich das auch mit Holzfunier versuchen. Sozusagen um Intarsien herzustellen. Allerdings musste ich feststellen, dass mein Funier mit nur 0,3 mm Dicke trotzdem zu fest/dick für meinen Drucker ist. Da braucht man wohl doch eine CNC oder ähnliches.

Die Schwierigkeit lässt sich aber auch leicht selbst überprüfen: Meine Versuche mit einem Cuttermesser (hinterher) zeigten, dass das Schneiden des Furniers selbst per Hand relativ kraftaufwändig ist. Ein 3D-Drucker und die Befestigung des Funiers auf dem Druckbett sind dafür einfach nicht gemacht.

Cutting veneer with a 3D printer
After converting my Creality 3D Ender 3 to a plotter to be able to cut stickers out of foil, I also wanted to try this with a wooden veneer to make inlays for example. However, I found that my veneer with only 0.3 mm thickness is still too firm/thick for my printer. You probably need a CNC or something similar for veneer.

The difficulty can be easily checked: my experiments with a cutter knife (afterwards) showed that cutting the veneer by hand is surprisingly labor-intensive. A 3D printer and the attachment of the veneer to the print bed are not made for this.


Kühlschrankkompressor - wie ausbauen

Was gibt es alles für komplizierte Anleitungen, wie man einen Kühlschrankkompressor anschließt. Manche schreiben, sie hätten 2 Stunden gebraucht, andere 40 Minuten. Manche erzählen etwas von einem Anlaufkondensator, den man abbauen muss, und vieles weiteres.
Bei mir ging das viel einfacher und in Minuten. Nachdem ich trotzdem zwei Mal zum Sperrmüll gefahren bin, weil ich wegen der ganzen Anleitungen dachte, mir würde etwas fehlen (was aber nicht stimmte), will ich schnell eine kurze Anleitung über den Ausbau eines Kühlschrankkompressors veröffentlichen.

Der Kompressor selbst wurde in meinem Fall mit lediglich zwei Schrauben am Kühlschrank gehalten.
Die Stromleitung, die in den Kühlschrank führt, kann man abknipsen und gleiches gilt für die Rohre zum Kühlkreislauf. Die Rohre möglichst lang lassen. Beim Sperrmüll kann man sie ruhig mit dem Seitenschneider abknipsen und sie dann erst später in der Werkstatt sauber/gerade abschneiden.

Den Stromanschluss/zufuhr mit Stecker lässt man selbstverständlich so wie er ist/am Kompressor.

Zu Hause lief der Kompressor dann aber nicht an. Also dachte ich, dass hätte einen Kondensator vergessen und bin noch mal los. Das war aber unnötig: Beim Stromkabel, welches ursprünglich in den Kühlschrank ging (zum Thermometer/Schalter), muss man muss einfach das braune und das schwarze Kabel verbinden/verdrillen und schon läuft der Kompressor an. Ich schätze der Kondensator/das Anlaufrelais ist mittlerweile direkt am Kühlschrankkompressor verbaut. Später habe ich den Stromanschluss dann direkt verdrahtet.
Wer sich über einen nicht sehr starken Sog wundert: Für ein Vakuum reicht es.
 

Bevor ich als Umwelt-Frevel verunglimpft werde: Mein Kompressor nutzte das Kältemittel 'R600A', was nichts anderes als schnödes Butan-Gas ist. Umwelttechnisch also auch nicht schlimmer als ein Gas-Herd.


RIDGID Oscillating Edge Belt/Spindle Sander in Deutschland

Spannender als die Spindelschleifmaschinen, die es in Deutschland gibt, finde ich ja den Oscillating Edge Belt/Spindle Sander von RIDGID, denn der bietet neben einer Spindel auch noch eine Bandschleiferfunktion. Also habe ich mal bei FAWI spol. s r.o. in der Tschechischen Republik angefragt, da die so einiges von RIDGID in Europa verkaufen. Leider hieß es von dort "we are sorry, this product is sold only in the USA." Sehr schade.


FastFix Polierteller für die Festool Rotex 125 sinnvoll?

Leider konnte ich ihm Internet keine Informationen finden, wofür man den Festool FastFix Polierteller eigentlich genau benötigt. Schließlich hat Polierteller in der Größe 125 (unpraktische/sinnlose) Löcher und scheint auch sonst auf den ersten Blick keinen Vorteil zu bieten.
Somit habe ich mich gefragt, ob der FastFix Polierteller überhaupt sinnvoll ist oder ich ihn erst gar nicht bestelle. Vielleicht hilft noch jemand anderem die Rückmeldung, die ich von der Festool Anwendungsberatung bekommen habe, weiter:

  • Eigentlich sollte auch dieser Polierteller keine Absauglöcher haben, da diese keinen Mehrwert bzw. eher einen Nachteil darstellen. Die Polierteller in den anderen Größen wie D150 haben auch keine Löcher. Die Festool Anwendungsberatung weiß auch nicht, warum der PT-STF-D125 überhaupt Löcher hat.
  • Der Vorteil des Poliertellers für die Rotex 125 ist sein geringerer Durchmesser von 110 mm. Da er somit kleiner als das Pad oder das Poliervlies ist, stößt man beim Arbeiten nicht an andere Teile an. Wenn man allerdings gerade Flächen poliert, bietet das keinen Vorteil.
  • Jedoch sollte man für das Polieren von Öl möglichst immer den gleichen Schleifteller/Polierteller benutzen, um zu verhindern, dass Schleifpapier aufgrund von Ölanhaftungen auf dem normalen Teller nicht mehr haftet. Am günstigsten erreicht man die Trennung mit dem Polierteller, da dieser rund 10 Euro günstiger ist als ein zusätzlicher Schleifteller.

Letztendlich habe ich den Polierteller dann auch bestellt.


Festool-Zubehör an Scheppach oder Woodster Führungsschiene nutzen

Auch wenn man eine Tauchsäge wie die Scheppach cs 55 oder wie Woodster Divar 55 einsetzt, möchte man vielleicht vielleicht Festool Zubehör wie den Festool Schnellspanner FS-Rapid (489790) oder den (Kabel-) Abweiser FS-AW (489022) an der Führungsschiene nutzen.

Ich möchte kurz bestätigen, dass beide Dinge auch an der Scheppach/Woodster Schiene passen. Man muss allerdings bei beiden die Metallstücke, die in die Schiene gehen, ein paar Mal über eine Feile ziehen, damit sie MINIMAL dünner werden.