Nervige Bahnhöfe

Bahnhöfe wie München mit 35 Bahnsteigen finde ich super nervig zum Umsteigen. Da kommt man sich beim Laufen wirklich vor wie am Flughafen.
Besonders schlimm wird es dann, wenn der ICE, den man nehmen muss, hinter einem anderen (nicht genutzten) ICE im Bahnsteig steht. Da läuft man dann schon mal 300 Meter den Bahnsteig entlang (200 Meter entlang des ersten ICE plus Strecke bis kurz vor die 1. Klasse des zweiten (der Teil zwischen Bordrestaurant und 1. Klasse ist oft wunderbar leer)). Aber bei Kopfbahnhöfen besteht ja sowieso immer das Problem, dass man besser nicht in das falsche "Ende" des Zuges einsteigt, wenn man es eilig hat.
In Hamburg schaffen sie es übrigens auch mit 14 Gleisen. Da sind aber auch nicht über die Hälfte wie in München für längere Zeit unbenutzt.

Dafür gab es dann aber auch Happy-Hour im Board-Bistro.

Ansonsten bin ich auf meine Fahrt Richtung München auch zum ersten Mal TGV gefahren, etwas was ich in Frankreich selbst noch nicht geschafft habe. Ich fand jedoch, dass ich dort wesentlich mehr eingeengt saß und auch sonst empfand ich ihn als nicht als besser. Bei manchen Sitzen mit anderen Bezügen, habe ich mich auch gefragt, ob das gewolltes Design oder der andere Stoff bloß nicht mehr lieferbar war.


Logitech Presenter

Nachdem ich nun aufgrund meiner Trainertätigkeit für MTP - Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V. in Zukunft noch häufiger präsentieren werde und angeregt durch zwei Redner mit einem solchen Gerät, habe ich mir diese Woche den Logitech Cordless Presenter gekauft. Die meisten werden das Gerät schon mal irgendwo gesehen haben, denn es ist wohl DAS Gerät in diesem Bereich:

Da kein Kauf ohne Recherche - verbunden mit der Hoffnung vielleicht doch etwas besseres und gleichzeitig günstigeres zu finden - habe ich ein bisschen gegoogelt und musste aber feststellen, dass der Logitech Presenter der beste zu sein scheint.
Der Kensignton Si600 Wireless Presenter, den ich neulich bei Gravis gesehen habe, konnte mich beispielsweise vom Tastendesign nicht überzeugen und scheint auch keinen externen Ausschalter zu haben.

Zum Thema man könnte doch auch eine Maus verwenden:
Ich finde, dass ein Presenter einfach professioneller aussieht. Zudem habe ich zwar eine kabellose Maus (bzw. sogar zwei: die MX1000 als Funk- und als Bluettooth-Version), aber erst einmal ist die recht groß und zweitens muss man immer aufpassen, dass der Mauszeiger nicht durchs Bild wandert und man sich nicht verklickt bzw. mit dem Mausrad gleich reihenweise Folien überspringt.

Damit ich ihn auch bei meinen Schulungen am Samstag nutzen konnte, habe ich ihn mir sogleich im K&M Elektronik Shop hier in Mannheim für knapp 50 Euro gekauft. Mittlerweile konnte ich ihn nun während meiner Schulung ausprobieren und der Aufpreis ihn gleich zu haben, hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Es hat wirklich eine Menge Spaß gemacht, mit dem Presenter zu arbeiten. Er liegt wunderbar in der Hand (auch wenn er vielleicht nicht so aussieht) und die Tasten funktionieren bestens, so dass es es richtig Freude macht, mit PowerPoint zu präsentieren.


Bewerbungsgespräch - Gegenfragen

Als ich mich vor kurzem auf ein Bewerbungstraining vorbereitete, ist mir die karrierebibel.de unter die Finger gekommen. Insbesondere fand ich den Artikel bzw. deren Beispiele über die Gegenfragen im Vorstellungsgespräch interessant.

hier ein paar davon:

  1. Können Sie mir einen typischen Tag oder eine typische Woche in dieser Position beschreiben?
  2. Welche wesentlichen Ziele sollten innerhalb des ersten Jahres erreicht werden?
  3. Was würde der ideale Kandidat in diesem Job außergewöhnliches leisten?
  4. Und wie würden Sie den Führungsstil des direkten Vorgesetzten beschreiben?

Klar, für einige ist das kalter Kaffee ... aber für blutige Job-Such-Neulinge, sicherlich eine gute Starthilfe, um den eigenen Grips in Schwung zu bekommen.

Mehr gibts hier: www.karrierebibel.de


Uni Karlsruhe: Bibliothek

Auf dem Weg zu meinen Workshops in München/am Tegernsee habe ich in Karlsruhe Station gemacht, um einen Freund zu besuchen. Da er gerade noch eine Vorlesung hat, sitze ich nun in der Uni-Bibliothek und muss schon staunen. 24 Stunden geöffnet, sehr modern und freundlich mit Holz eingerichtet und man darf alles mit in die Bibliothek nehmen: Ich zum Beispiel meinen großen Eagle Creek Cross Roads Convertible (übrigens einer der vielseitigsten Koffer überhaupt). Es ist schon sehr praktisch, dass man keine Schließfächer benutzen muss!

Ansonsten gibt es noch einen sehr modernes Lift-System für die Bücher und viele Arbeitsplätze. Genial finde auch die Tatsache, dass man fürs WLAN keinen VPN-Clienten braucht, sondern die Authentifizierung  mit Windows-Bordmitteln funktioniert.

Negativ ist der Umstand, dass alles sehr offen und damit recht laut ist. Aber man kann halt nicht alles haben.


Mailing List Manager Pro -> Problems

Die Emailsoftware "Mailing List Manager Pro" ist ja schön und gut, hat aber auch ihre Macken. Zumindest bei uns auf dem Server. Ich hatte mir die PHP Software für meine Kunden gekauft, da das bisher eingesetzte OpenSource Produkt phplist teilweise extreme Probleme beim Versand größerer Mengen hatte.

Nun gut. Software aufgesetzt, Testkampagne angelegt und verschickt. Problemlos. Als ich allerdings kommt es beim Eintragen in eine Liste zu unschönen Dingen:

1) Alle Mailinggruppen werden aufgelistet
Ich möchte für jeden meiner Kunden eine eigene Anmeldeseite. Wenn ich die Subscription-Form aufrufe, erscheinen allerdings alle im System befindlichen Gruppen. Da es im Internet keine Doku gibt, wie die Software zu verwenden ist, bzw. welche Parameter zu übergeben sind, habe ich die Datei subscribe/index.php etwas angepasst.

Hierzu vor dem Codeblock (ca. Zeile 283)

$sql="select id, title from $table_g
where
enabled='1'
".($r["group_list"] ? " and id in (".$r["group_list"].")" : "")."
order by position";

die Zeile

$r['group_list'] = $_GET['grouplist'];

einfügen.

Wenn ich nun die Anmeldeseite mit dem Parameter ?grouplist=XY (wobei XY für die Mailing-Gruppen-ID steht) aufrufe, wird nur diese Gruppe angezeigt. Da die Nutzer wahrscheinlich vergessen, das Häckchen vor der Mailinggruppe zu setzen, habe ich die Datei /templates/subscribe/form.tpl ab Zeile 38 wie folgt angepasst:

<tr>
<td valign="top">{rs:MAILING_GROUPS}:</td>
<td>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
{row:GROUPS_SELECT}
<tr>
<td><input type="checkbox" name="r[group_id][]" value="{id}" checked></td>
<td>{title}</td>
</tr>

Da mich die Encoding-Geschichte für die Kunden meiner Kunden auch nicht interessiert, habe ich diesen Block darüber einfach mit dem Style "display:none" ausgeblendet

2) Bestätigungsemails werden beim Ein- und Austragen nicht versendet.
Eine ärgerliche Sache, wenn die Postfächer bzw. der Mailserver nicht auf dem gleichen Rechner wie der Webserver läuft. Trotz der Einrichtung der SMTP-Zugangsdaten in der Mailingsoftware, werden die Emails nicht verschickt.

Woran lag es: die Mailing List Manager Pro Software von shedix verwendet den hardgecodeten "localhost"-Server.

Um dies zu umgehen, bedarf es der Auskommentierung der Zeilen 157 + 158 der Datei /tools/class.smtp.php wie folgt:

function send_mail() {
//$this->info["host"]="localhost";
//$this->info["port"]=25;

return $this->send();

Doch damit noch nicht genug. Beim Eintragen klappt es zwar jetzt, allerdings bekommt der Nutzer immer noch keine Bestätigungsmail beim Austragen.

Hierfür muss man noch die Server-Daten in der Datei unsubscribe/index.php in der Variablen $array ab Zeile 44 ergänzen:

$array=array(
"login"         => $settings["autoresponder"]["smtp"]["login"],
"password"      => $settings["autoresponder"]["smtp"]["password"],
"host"          => $settings["autoresponder"]["smtp"]["host"],
"port"          => $settings["autoresponder"]["smtp"]["port"],
"from_name"     => $settings["mail_from_name"],
"from"          => $settings["autoresponder"]["smtp"]["mail"],
"reply_to"      => "",
"to_name"       => $r["name"],
"to"            => $r["mail"],
"subject"       => $db->get_val("pages".$config["table_prefix"], "subject", "where name='unsubscribe_confirm'"),
"message"       => str_replace($f, $v, $message),
"charset"       => $settings["encoding"],
"content_type"  => "text/plain",
);

So, damit klappt der An- und Abmeldevorgang bei mir ganz gut.

Es gibt jedoch noch weitere Anpassungen, die ich vornehmen musste. Die kommen hier dann so nach und nach rein. Vielleicht hat auch schon jemand die dict.ru auf Deutsch übersetzt. Würde mich freuen!


BASF Hauptversammlung

Mit einem Freund, dem ich Stimmrechte abgegeben habe, war ich letzten Donnerstag bei der BASF-Hauptversammlung (HV) hier in Mannheim. Es war meine erste HV und ich muss zugeben, dass ich mir nur für diesen Zweck ein paar BASF-Aktien gekauft habe.

Wir waren nicht pünktlich zum Beginn um 10 Uhr dort und dennoch kamen noch immer Busladungen an und stauten sich die Leute vor den Eingängen.
Wie man es sich wahrscheinlich denken kann, besteht das Publikum vor allem aus Ehepaaren im Rentenalter, aber uns haben auch ein einige Jugendliche unter 18 überrascht.

Getränke gab es aus Plastikbechern und als Snack erst einmal Brezel (ich frage mich, was wohl norddeutsche Unternehmen servieren) und süße Teilchen.
Die Redner aus dem (nicht sehr großen) Hauptsaal werden mit Bild und Ton überallhin übertragen: ins Treppenhaus, in zig andere kleinere Säle und sogar in die Toiletten.
Wie gesagt gibt es sehr viele andere bestuhlte Säle mit Bildschirmen aber auch Flächen mit Tischen. Eine nette Geste für Leute, die vor allem wegen des Essens kommen.

Die ersten Wortmeldungen kamen von Anlegervertretern und waren mehr perfekt ausformulierte Reden als "Wortbeiträge". Später wurden die Beiträge dann persönlicher und so mussten auch einige Aktionäre an ihr Zeitlimit von 10 Minuten erinnert werden. Vor allem wenn sie Zitate wie "Angestellte werden auf dem Altar der Wirtschaft geopfert" brachten.

Zum Mittag gab es dann Kartoffel-Suppe mit Würstchen, Kartoffelsalat und (Vollkorn-)Nudeln mit Gemüsesoße. Hmm nun ja, da bin ich auch schon wesentlich exquisiter von der BASF bei anderen Veranstaltungen verköstigt worden. Aber da mussten wiederum auch nicht 8000 Leute auf einmal versorgt werden.

Bei der Wahl kann man übrigens aktiv nur für "Nein" oder "Enthaltung" stimmen. "Ja" stimmt man nämlich automatisch.

Lustig war noch als ein Mitglied des Vorstands versuchte an seinem Sitzplatz auf der Bühne mit dem Handy möglichst heimlich zu telefonieren, denn überall stehen Schilder, die einen auf das Handy-Verbot hinweisen.

Da die BASF SE auch dieses Jahr wieder 2 Euro Dividende pro Aktie zahlt, hat sich mein Kauf trotz Ordergebühren auf jeden Fall gelohnt.

Mal gucken, wie es bei SAP wird: Die sind ja mit ihrer HV mittlerweile aus dem Rosengarten in die SAP-Arena gezogen und die Dividene beträgt auch nur 1/4.


Spargelzeit

Eigentlich bin ich keiner großer Spargelfan. Erstens fand ich Spargel bisher nie besonders lecker/herausragend und zweitens kenne ich es auch von zu Hause nicht so sehr.

Heute war ich dann zum Spargelessen eingeladen und durfte erfahren, dass Spargel (selbst leicht roh beim ersten Topf) sehr, sehr lecker sein kann. Ich kann schreiben, dass ich bisher noch nie so guten, dicken Spargel gegessen habe. Bisher schmeckten mir zudem immer nur die dünnen Stangen und dann auch meistens nur die Spitzen.

Dazu gab es übrigens nicht, wie ich es gewohnt bin, Kartoffeln sondern Pfannkuchen. Dachte ich anfangs noch, die wären das Desserts, schmeckten auch sie aus der Eisenpfanne ganz wunderbar (zum Spargel).
Der Spargel war übrigens hier aus der Region und fertig geschält.

Nun macht dieser Eintrag nicht wirklich Sinn, aber ich war einfach so begeistert, wie lecker der Spargel war :-)


Balkonien

Die Sonne scheint. Herlichstes Wetter hier in Mannheim. Nur untätig zuhause rumsitzen is nich. Schon lange will das Projekt "Balkon" in Angriff genommen werden. Heute ist der Tag. Alles läuft wie am Schnürchen: zuerst klingelt der Postbote und bringt den neuen Grill, dann finden wir im Bauhaus noch einen tollen Kunstrasen für unser Außenparadies und zu guter Letzt kommen nachher noch ein paar Freunde zum Balkonienstart ...


Lichtwecker Teil 2

Heute bin ich noch mit dem Fahrrad zu IKEA gefahren, um das letzte "Bauteil" für meinen Lichtwecker - eine Lampe - zu kaufen.
Mit dem Fahrrad dauert eine Strecke eine halbe Stunde, aber irgendwie wollte ich das Projekt endlich abschließen und es hat auch gut geklappt.

Ursprünglich hatte ich bei eBay nach günstigen Lampen geguckt, um dann jedoch über Umwege festzustellen, dass es bei IKEA Lampen auch zum Neupreis (und ohne Versandkosten) günstig sein können. Die Lampe FADO erfüllt zudem genau meine Bedürfnisse, denn sie kommt dem Sonnenschein durch ihre rundes Design (kein Spotlight) recht nahe und kann auch eine starke Lampe bis zu 75 Watt aufnehmen, so dass sie auch hell genug wird.

Nun kann ich meine Schreibtischlampe auch wieder frei nutzen und muss nicht jeden Abend überprüfen, ob sie auch eingeschaltet ist.


Schlüssel-Stopper

So langsam wird es ein bisschen viel mit meinen Produktberichten, aber tja nun.

Der fix-o-moll Schlüssel-Stopper verhindert, dass der Schlüssel aus dem Schloss fällt und ist auch ziemlich günstig. Nachdem ich ihn nun gefunden habe, ist mir auch wieder eingefallen, dass meine Oma früher so etwas hatte, aber die Suche nach der Lösung für das Problem hat schon wieder viel zu lange gedauert.

Allerdings bin ich auch überrascht, dass ich nur einen Anbieter für den Schlüsselloch-Stopper gefunden habe. Selbst bei eBay fand ich nichts.