Fast geklaut

Als ich heute Morgen am Darmstädter Hauptbahn ankam und zu meinem Fahrrad am Fahrradständer lief, fiel mir zuerst auf, dass die rote Plastiktüte über meinem Sattel, die ihn und mich vor Regen schützen soll, fehlte.

Beim Fahrrad stach mir dann sofort der abgebrochene Fahrradständer ins Auge und kurz darauf mein Schloss:

Schloss

Da hat wohl jemand versucht, das Schloss durch Verwinden und Verdrehen des Kabels (wahrscheinlich sogar mit dem abgebrochenen Fahrradständer) zu knacken. Ich bin begeistert und überrascht, dass das 1,50 Euro LIDL-Schloss eine solche Belastung ausgehalten hat und standhaft geblieben ist. Und natürlich sehr dankbar! Ich habe mir gleich erst mal ein bessere Schloss gekauft.

In Chemnitz durfte ich nämlich mal wieder ausprobieren, wie schnell man solche Schlösser mit einem einfachen Seitenschneider knacken kann. Der schafft zwar nämlich nicht wie ein Bolzenschneider das ganze Kabel auf einmal, aber wenn man sich die Drähte einzeln vornimmt, widersteht das Schloss auch nicht viel länger.

BTW: In Darmstadt steht mein Zweitrad. An meinem Rose-Rad habe ich schon ein Hightech-Schloss ;-)


Auf Kostenstelle

Schon bei meinem ersten Rundgang habe ich gelernt, dass es Kaffee auf Kostenstelle (also auf Kosten der Abteilung nehme ich an) gibt. Als Nicht-Kaffeetrinker fand ich das noch nicht so spannend, aber inzwischen habe ich erfahren, dass es hier so einiges auf Kostenstelle gibt. Sogar Boxen Kleenex Taschentücher für den Schreibtisch. Ob damit erreicht werden soll, dass man nicht so schnell zu Hause bleibt :-D

Ansonsten haben wir verschiedene Magazine wie Manager Magazin, Harvard Businessmanager oder brand eins im Verteiler. Ich bezweifle allerdings, dass ich in einigen Wochen noch viel Zeit haben werde, sie auch ausführlich zu lesen; momentan sind sie jedenfalls noch sehr unterhaltsam.

Über brand eins bin ich neulich schon privat gestolpert und möchte an dieser Stelle die vielen interessanten Artikel aus unterschiedlichsten Bereichen loben!


Mannheim, die Pop-Hauptstadt Deutschlands?

Nachdem letzte Woche die Arena of Pop zahlreiche Besucher nach Mannheim zog, wunderte ich mich, dass die Bühne anscheinend nur sehr langsam abgebaut wurde.

Heute im Zug habe ich nun zufällig erfahren warum:
Dieses Wochenende findet ein weiteres Musik-Highlight in Mannheim statt: Das MTV HipHop Open Minded wird unsere Universität wieder in eine wunderbare Kulisse verwandeln (so das Wetter denn hält).
Nicht kostenlos aber mit Xavier Naidoo als Moderator sowie Peter Fox, Jan Delay, Clueso und Kool Savas auf der Bühne.

Ich werde jedoch schon wieder unterwegs sein - diesmal zieht es mich nach Chemnitz.


Die Hellseher bei der Deutschen Bahn

Langsam werden die bei der Deutschen Bahn richtig gut: Sie können jetzt Verspätungen wirklich schon antizipieren.


Arena of Pop 2009

Während ich heute zu einem Spieletag des Trainernetzwerkes, welches mich zum Trainer ausgebildet hat, bin, steigt in Mannheim die Arena of Pop. Mit 100.000 Besuchern in den Jahren zuvor immerhin das größte kostenlose Open Air Konzert Deutschlands.

Ich finde das LineUp mit Reamonn, Silbermond, The Hooters, Stefanie Heinzmann und Christina Stürmer und zum Abschluss noch David Garrett ziemlich beeindruckend, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Ganze kostenlos ist.
Wenigstens sieht man dann auch mal den Grund, warum der schöne Rasen vor unserem Schloss platt gemacht und der Ehrenhof gepflastert wurde.

Veranstalter ist übrigens u.a. das Land Baden-Württemberg, was ich erstaunlich finde. Aber Rennstrecken in Deutschland stehen ja momentan auch hoch im (Förder-)Kurs.


jobsintown.de

Mal etwas Lustiges (aus dem MTP-Blog "Marketing leben"): Das Leben ist zu kurz für den falschen Job

Wenn dieser Eintrag freigeschaltet wird, bin ich übrigens gerade in der Tele_kom-Zentrale in Bonn. Meine Teamleiterin war so freundlich mich zu einem Termin mitzunehmen, worüber ich mich sehr freue.


Neues Büro - Neues Glück

Da ich so begeistert von meinem schönen großen und modernen 2er-Büro mit kleinem Besprechungstisch bin, möchte ich noch ein paar Bilder posten.

Dass ich später ein Headset für mein Bürotelefon haben möchte, steht seit meinem letzten Praktikum auf meiner Wunschliste und nun wurde mein Wunsch schon jetzt erfüllt. Da ich allerdings keinen Kundenkontakt habe, werde ich es wohl nur relativ selten nutzen.

Auch sonst fand ich es nett, dass sie sich die Mühe gemacht haben, schon das Türschild mit meinem Namen zu versehen und ich zur Begrüßung einen Becher (mit Filzüberzug) geschenkt bekommen habe (mein Kollege hat "Durchhalten" als Slogan, was ich nun gar nicht motivierend finde).

Hier im Haus ist ziemlich viel automatisch gesteuert und so fiel es mir nach meinem ersten Arbeitstag ziemlich schwer die Lampe über meinem Schreibtisch auszuschalten. Die hat nämlich sowohl einen Bewegungs- als auch einen Lichtsensor, aber keinen Schalter.
Sie ist die einzige Lampe im Büro und ich finde sie ziemlich beeindruckend, denn so ist sichergestellt (sie strahlt sowohl nach oben als auch auf meinen Schreibtisch), dass man immer perfekt ausgeleuchtet arbeitet. Nach Feierabend geht sie anscheinend irgendwann automatisch aus und wieder an, sobald ich morgens das Büro betrete.
Die Verdunkelung vor den Fenstern ist ebenfalls je nach Sonneneinstrahlung und Uhrzeit gesteuert (lässt sich aber natürlich auch individuell verändern) und es sieht cool aus, wenn plötzlich an einer ganzen Häuserfront die Jalousien hochfahren.

Die Bilder gibt es auf der nächsten Seite: Einfach auf "weiter" klicken.

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Was habe ich gesagt: „Wo ist der Haken?“

Der Schaffner hat es wohl auch geahnt. Kurz nach Frankfurt erlitt der vor uns fahrende ICE einen Personenschaden. Daraufhin mussten wir eine Weile rückwärts fahren, um dann auf die Strecke über Darmstadt nach Mannheim auszuweichen. In Darmstadt hätte ich ja auch gleich aussteigen können, denn in sieben Stunden muss ich sowieso wieder von Mannheim nach Darmstadt fahren.

Das Ganze hat uns jetzt 1 Stunde gekostet und so komme ich auch zu der„Ehre“ gleich zwei Stempel auf meiner Gutscheinkarte (auf Englisch wird deutlicher was es ist: „Claim for compensation for delay“) zu haben. Damit habe ich nun Anspruch auf Rückerstattung des Sprinterzuschlages und auf 20 % Fahrpreisminderung. Wie das letztere bei meinem Deutschland-Pass funktionieren soll, bleibt abzuwarten.

Ich habe es übrigens geschafft, als Zweiter am ServicePoint anzukommen, um meine Gutscheinkarte abzuholen, was perfekt war. Nach mir gab es nämlich plötzlich eine riesige Schlange und die Herren hinter mir haben sich plötzlich sogar tätlich angegriffen, wer denn nun an der Reihe wäre.


Live aus dem Zug

Dies ist nun Dank UMTS-Datenkarte das erste Mal, dass ich auch tatsächlich noch im Zug sitze, wenn Ihr lest „Schöne Grüße aus dem Zug“. Zudem ist es meine Premiere in einem ICE-Sprinter – eigentlich einem normalen ICE (ich dachte immer, die wären zumindest ICEs der 3. Generation, was bei mir aber nicht zutrifft), der jedoch keine Zwischenstopps zwischen Berlin und Frankfurt hat. Dieses „Vergnügen“ kostet mich allerdings auch 11 Euro Aufpreis und wäre zu vermeiden gewesen, wenn ich mich vorher einen Tick besser informiert hätte, denn es gab auch einen ICE, der zehn Minuten früher fuhr und insgesamt auch nur 30 Minuten länger nach Mannheim braucht. Wobei ein nicht zu unterschätzender Vorteil auch ist, dass der Zug nicht „ständig“ irgendwo hält und Leute zusteigen. Es ist wesentlich ruhiger/entspannter.
Angekommen sind wir auf der Hinfahrt übrigens am „neuen“ Berliner Hauptbahnhof, den ich imposant und aufgrund der großen Offenheit von oben nach unten mit riesigen Rolltreppen im Innenbereich sehr spannend finde. Allerdings scheint er überhaupt nicht an andere öffentliche Verkehrsmittel angebunden zu sein. Wir mussten jedenfalls erst einmal mit dem Bus weiterfahren.

Die Zeit in Berlin war super und richtig schön. Nachdem ich schon relativ häufig in Berlin gewesen bin, habe ich mich an vielen Orten doch ein bisschen wie zu Hause gefühlt, was ein lustiges Gefühl war.
Gestern Abend waren wir bei einem Inder sehr lecker essen; heute bei einem Falafel-Imbiss, was auch wieder ((ich dem Ausmaße für mich) überraschend) köstlich war.

Heute ist nun endlich auch eingetreten, worauf ich nun schon seit einigen Wochen hingearbeitet habe: Nachdem der neue Nationale Vorstand des MTP (endlich) gewählt wurde, wurde ich vom NV zum neuen Nationalen Ansprechpartner TrainingDepartment (NASP TD) ernannt. Darüber freue ich mich natürlich sehr und hoffe, dass TrainingDepartment in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen.

WOW, ein Schaffner hat gerade einfach so Celebration-Süßigkeiten verteilt. Dabei läuft doch anscheinend alles problemlos *Den Haken suchend*


Nach Frauenparkplätzen gibt es nun auch...

Gesehen im IC von Frankfurt nach Mannheim. Scheint eine österreichische Sache zu sein.