BASF Hauptversammlung

Mit einem Freund, dem ich Stimmrechte abgegeben habe, war ich letzten Donnerstag bei der BASF-Hauptversammlung (HV) hier in Mannheim. Es war meine erste HV und ich muss zugeben, dass ich mir nur für diesen Zweck ein paar BASF-Aktien gekauft habe.

Wir waren nicht pünktlich zum Beginn um 10 Uhr dort und dennoch kamen noch immer Busladungen an und stauten sich die Leute vor den Eingängen.
Wie man es sich wahrscheinlich denken kann, besteht das Publikum vor allem aus Ehepaaren im Rentenalter, aber uns haben auch ein einige Jugendliche unter 18 überrascht.

Getränke gab es aus Plastikbechern und als Snack erst einmal Brezel (ich frage mich, was wohl norddeutsche Unternehmen servieren) und süße Teilchen.
Die Redner aus dem (nicht sehr großen) Hauptsaal werden mit Bild und Ton überallhin übertragen: ins Treppenhaus, in zig andere kleinere Säle und sogar in die Toiletten.
Wie gesagt gibt es sehr viele andere bestuhlte Säle mit Bildschirmen aber auch Flächen mit Tischen. Eine nette Geste für Leute, die vor allem wegen des Essens kommen.

Die ersten Wortmeldungen kamen von Anlegervertretern und waren mehr perfekt ausformulierte Reden als "Wortbeiträge". Später wurden die Beiträge dann persönlicher und so mussten auch einige Aktionäre an ihr Zeitlimit von 10 Minuten erinnert werden. Vor allem wenn sie Zitate wie "Angestellte werden auf dem Altar der Wirtschaft geopfert" brachten.

Zum Mittag gab es dann Kartoffel-Suppe mit Würstchen, Kartoffelsalat und (Vollkorn-)Nudeln mit Gemüsesoße. Hmm nun ja, da bin ich auch schon wesentlich exquisiter von der BASF bei anderen Veranstaltungen verköstigt worden. Aber da mussten wiederum auch nicht 8000 Leute auf einmal versorgt werden.

Bei der Wahl kann man übrigens aktiv nur für "Nein" oder "Enthaltung" stimmen. "Ja" stimmt man nämlich automatisch.

Lustig war noch als ein Mitglied des Vorstands versuchte an seinem Sitzplatz auf der Bühne mit dem Handy möglichst heimlich zu telefonieren, denn überall stehen Schilder, die einen auf das Handy-Verbot hinweisen.

Da die BASF SE auch dieses Jahr wieder 2 Euro Dividende pro Aktie zahlt, hat sich mein Kauf trotz Ordergebühren auf jeden Fall gelohnt.

Mal gucken, wie es bei SAP wird: Die sind ja mit ihrer HV mittlerweile aus dem Rosengarten in die SAP-Arena gezogen und die Dividene beträgt auch nur 1/4.


Spargelzeit

Eigentlich bin ich keiner großer Spargelfan. Erstens fand ich Spargel bisher nie besonders lecker/herausragend und zweitens kenne ich es auch von zu Hause nicht so sehr.

Heute war ich dann zum Spargelessen eingeladen und durfte erfahren, dass Spargel (selbst leicht roh beim ersten Topf) sehr, sehr lecker sein kann. Ich kann schreiben, dass ich bisher noch nie so guten, dicken Spargel gegessen habe. Bisher schmeckten mir zudem immer nur die dünnen Stangen und dann auch meistens nur die Spitzen.

Dazu gab es übrigens nicht, wie ich es gewohnt bin, Kartoffeln sondern Pfannkuchen. Dachte ich anfangs noch, die wären das Desserts, schmeckten auch sie aus der Eisenpfanne ganz wunderbar (zum Spargel).
Der Spargel war übrigens hier aus der Region und fertig geschält.

Nun macht dieser Eintrag nicht wirklich Sinn, aber ich war einfach so begeistert, wie lecker der Spargel war :-)


Lichtwecker Teil 2

Heute bin ich noch mit dem Fahrrad zu IKEA gefahren, um das letzte "Bauteil" für meinen Lichtwecker - eine Lampe - zu kaufen.
Mit dem Fahrrad dauert eine Strecke eine halbe Stunde, aber irgendwie wollte ich das Projekt endlich abschließen und es hat auch gut geklappt.

Ursprünglich hatte ich bei eBay nach günstigen Lampen geguckt, um dann jedoch über Umwege festzustellen, dass es bei IKEA Lampen auch zum Neupreis (und ohne Versandkosten) günstig sein können. Die Lampe FADO erfüllt zudem genau meine Bedürfnisse, denn sie kommt dem Sonnenschein durch ihre rundes Design (kein Spotlight) recht nahe und kann auch eine starke Lampe bis zu 75 Watt aufnehmen, so dass sie auch hell genug wird.

Nun kann ich meine Schreibtischlampe auch wieder frei nutzen und muss nicht jeden Abend überprüfen, ob sie auch eingeschaltet ist.


Schlüssel-Stopper

So langsam wird es ein bisschen viel mit meinen Produktberichten, aber tja nun.

Der fix-o-moll Schlüssel-Stopper verhindert, dass der Schlüssel aus dem Schloss fällt und ist auch ziemlich günstig. Nachdem ich ihn nun gefunden habe, ist mir auch wieder eingefallen, dass meine Oma früher so etwas hatte, aber die Suche nach der Lösung für das Problem hat schon wieder viel zu lange gedauert.

Allerdings bin ich auch überrascht, dass ich nur einen Anbieter für den Schlüsselloch-Stopper gefunden habe. Selbst bei eBay fand ich nichts.


Anklickbare Objekte in PowerPoint

Für meine Akquise-Training-Präsentation brauche ich eine Landkarte bei der man die Städtenamen durch entsprechendes Anklicken erscheinen lassen kann. Auch für andere Situation, in den man Folienelemente nach Interaktion mit dem Publikum sichtbar machen möchte, ist eine solche Animation sehr sinnvoll.

Nachdem ich zu lange nach der ensprechenden Funktion suchen musste - so langsam dachte ich schon, es würde sie gar nicht geben - möchte ich kurz eine Anleitung veröffentlichen.

Erst einmal musste ich feststellen, dass man mit dem Punkt "Aktion" in PowerPoint nicht weiterkommt, denn diese Funktion ist eher für Links gedacht.
Um anklickbare Bilder, Textfelder und ähnliches zu erhalten, muss man zuerst eine normale Animation für das betroffene Objekt erstellen. Anschließend gelangt man mit Rechtsklick auf die Animation (oder Doppelklick) zu den "Effektoptionen". Im Reiter "Anzeigendauer" kann man mit den Button "Trigger" "Effekt starten beim Klicken auf" aktivieren.

ACHTUNG: Man kann nun Elemente anklicken, die auch gerade sichtbar sind. Wenn man also etwas einblenden (also nicht ausblenden wie in meinem Beispiel) möchte, muss etwas anderes als das betroffene Objekt zum Anklicken auswählen. Ich plaziere dafür einfach ein Textfeld mit weißem Text oder ähnliches hinter das betroffene Objekt.

Wenn ich nun auf die Namen auf der Landkarte klicke, werden sie sichtbar. Ach wie schön:

MTP Landkarte

Sehr sinnvoll ist noch, den Übergang zur nächsten Folie statt per Mausklick per Extra-Button (dafür gibt es unter "Formen" extra "interaktive Schaltflächen" auszulösen. Sonst ist man schnell auf der nächsten Folie ohne dass man schon alle Objekte angezeigt hat.


Lichtwecker selber bauen

Ich muss zugeben, dass ich ohne Termindruck morgens relativ schlecht aus dem Bett komme, obwohl ich schon einen ziemlich lauten Radiowecker nutzte.
Während der Überlegungen wie man das verbessern könnte (einfach früher ins Bett gehen, war bei mir noch niewirklich erfolgreich), bin ich auf verschiedene alternative Wecker gestoßen.

Da gibt es zum Beispiel den aXbo Schlafphasenwecker für 200 Euro. Der soll anhand eines Bewegungssensor, den man am Handgelenk trägt, erkennen, wann man sich in einer leichten Schlafphase befindet und einen dann wecken. Gegebenenfalls also auch vor der gewünschten Weckzeit, damit man nicht wieder in eine andere Schlafphase kommt. Allerdings wird er auffällig oft bei eBay mit dem Kommentar "sehr gut aber für mich ungeeignet" verkauft.

Was ich schon früher einmal mit einer Zeitschaltuhr nachgebaut habe, war ein Lichtwecker ähnlich dem Philips Wake-up Light, das den Sonnenaufgang simuliert/simulieren soll. Jedoch dimmt die normale Zeitschaltuhr nicht, sondern kennt nur zwei Zustände: AN oder AUS, was natürlich auch nicht sondern sanft und allmählich weckt. Auch kosten Lichtwecker teilweise bis zu 190 Euro und das Philips Wake-up Light, was ich mir angeschaut habe, war trotzdem ziemlich billig gebaut.

Nach vielen Google-Suchen à la "Lichtwecker bauen" und "dimmbare Zeitschaltuhr" und bin ich schließlich auf das Haussteuerungssystem FS20 von ELV gestoßen.

FS20 System

Neben vielen anderen Möglichkeiten gibt es die Funksteckdose mit Dimmerfunktion FS20 DI-3. Die bietet eine Soft-On-Funktion (also eine zeitlich einstellbares Hochdimmen) und wird zum Beispiel vom Funktimer FS20 ZE gesteuert. Beides zusammen hat mich 70 Euro gekostet.
Ich habe zwar gerade beim Schreiben dieses Artikels gesehen, dass ich gar nicht mehr so viel gespart habe, da die Preise für Lichtwecker mittlerweile relativ stark gesunken sind (ich hatte den Lichtwecker schon ein bisschen länger auf meiner Wunschliste), aber meine Umsetzung hat doch noch ihre Vorteile. Sie ist sehr flexibel, denn ich kann die Steuerung auch für andere Geräte einsetzen (man könnte auch die Deckenbeleuchtung dimmbar machen) und ich muss mir keine Gedanken machen, wo ich den riesen Lichtwecker hinstelle, denn Lampe und Uhr lassen sind beim FS20 ja räumlich trennen.


Wo ist was in Microsoft Office 2007

Wer wie ich Office 2007 nutzt (und vielleicht werden es nach Matthias Artikel ein paar mehr), wird öfter einmal in die Situation kommen, dass man Funktionen, die man bisher immer sofort gefunden hat, nun absolut nicht mehr findet. Bisher habe ich dann einfach Google befragt, aber ich kann nun die interaktiven (und kostenlosen) Referenzhandbücher von Microsoft empfehlen:

Die Flasch-Animationen zeigen einem nach einem Klick auf die gesuchte Funktion in Office 2003 die entsprechende Stelle in Office 2007. Leider manchmal aber auch "Für einige Befehle in Office 2003 gibt es keinen entsprechenden Befehl in Office 2007" :-(


USB Soundkarte: Wofür, Warum, Wieso?

Wenn ich früher USB-Headsets (Headsets, die sich statt mit Klinke per USB anschließen lassen) gesehen haben, habe ich mich immer gefragt, wofür so etwas gut sein soll. Man hat doch schließlich eine vernünftige Soundkarte.

Mittlerweile habe ich selbst eine solche USB-Soundkarte und möchte das System einmal loben.

Trotz seines 13,3 Zoll Formats ist mein Laptop ziemlich gut mit Anschlüssen ausgestattet und bietet drei 3,5 mm Klinke-Anschlüsse. So kann man unterwegs zu zweit Filme gucken oder eben ein Headset und zusätzlich Lautsprecher anschließen.

Nun habe ich mir aber dieses Semester das 5.1 System Concept F von Teufel gekauft, welches alle drei Anschlüsse nutzt, so dass ich ständig umstöpseln musste, da u.a. meine Festnetznummer über den PC läuft. Schlimmer war jedoch, dass mein VoIP-Programm X-Lite das Headset nicht erkannt hat, wenn man unter Windows 5.1 Sound eingestellt hatte (Skype hingegen ließ mich auch ohne Umstellen das Headset nutzen).
Da mir das auf Dauer zu nervig war, habe ich mir nach einigem Überlegen, wie man mein Problem lösen kann, die SPEED-LINK USB Soundkarte gekauft. Mein Headset ist jetzt an diesen kleinen Stick angeschlossen und es funktioniert ganz wunderbar: Sogar dass das Klingeln anstatt übers Headset über die Lautsprecher ausgegeben wird, lässt sich einstellen.

Laut Testberichten empfiehlt es sich übrigens sehr, die SPEED-LINK Karte zu kaufen. Die ist mit 12 Euro zwar mehr als doppelt so teuer wie die NoName-Ware über die ich aber nur schlechtes gelesen habe.