Lichtwecker Teil 2


Heute bin ich noch mit dem Fahrrad zu IKEA gefahren, um das letzte „Bauteil“ fĂŒr meinen Lichtwecker – eine Lampe – zu kaufen.
Mit dem Fahrrad dauert eine Strecke eine halbe Stunde, aber irgendwie wollte ich das Projekt endlich abschließen und es hat auch gut geklappt.

UrsprĂŒnglich hatte ich bei eBay nach gĂŒnstigen Lampen geguckt, um dann jedoch ĂŒber Umwege festzustellen, dass es bei IKEA Lampen auch zum Neupreis (und ohne Versandkosten) gĂŒnstig sein können. Die Lampe FADO erfĂŒllt zudem genau meine BedĂŒrfnisse, denn sie kommt dem Sonnenschein durch ihre rundes Design (kein Spotlight) recht nahe und kann auch eine starke Lampe bis zu 75 Watt aufnehmen, so dass sie auch hell genug wird.

Nun kann ich meine Schreibtischlampe auch wieder frei nutzen und muss nicht jeden Abend ĂŒberprĂŒfen, ob sie auch eingeschaltet ist.

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Lichtwecker selber bauen


Ich muss zugeben, dass ich ohne Termindruck morgens relativ schlecht aus dem Bett komme, obwohl ich schon einen ziemlich lauten Radiowecker nutzte.
WĂ€hrend der Überlegungen wie man das verbessern könnte (einfach frĂŒher ins Bett gehen, war bei mir noch niewirklich erfolgreich), bin ich auf verschiedene alternative Wecker gestoßen.

Da gibt es zum Beispiel den aXbo Schlafphasenwecker fĂŒr 200 Euro. Der soll anhand eines Bewegungssensor, den man am Handgelenk trĂ€gt, erkennen, wann man sich in einer leichten Schlafphase befindet und einen dann wecken. Gegebenenfalls also auch vor der gewĂŒnschten Weckzeit, damit man nicht wieder in eine andere Schlafphase kommt. Allerdings wird er auffĂ€llig oft bei eBay mit dem Kommentar „sehr gut aber fĂŒr mich ungeeignet“ verkauft.

Was ich schon frĂŒher einmal mit einer Zeitschaltuhr nachgebaut habe, war ein Lichtwecker Ă€hnlich dem Philips Wake-up Light, das den Sonnenaufgang simuliert/simulieren soll. Jedoch dimmt die normale Zeitschaltuhr nicht, sondern kennt nur zwei ZustĂ€nde: AN oder AUS, was natĂŒrlich auch nicht sondern sanft und allmĂ€hlich weckt. Auch kosten Lichtwecker teilweise bis zu 190 Euro und das Philips Wake-up Light, was ich mir angeschaut habe, war trotzdem ziemlich billig gebaut.

Nach vielen Google-Suchen Ă  la „Lichtwecker bauen“ und „dimmbare Zeitschaltuhr“ und bin ich schließlich auf das Haussteuerungssystem FS20 von ELV gestoßen.

FS20 System

Neben vielen anderen Möglichkeiten gibt es die Funksteckdose mit Dimmerfunktion FS20 DI-3. Die bietet eine Soft-On-Funktion (also eine zeitlich einstellbares Hochdimmen) und wird zum Beispiel vom Funktimer FS20 ZE gesteuert. Beides zusammen hat mich 70 Euro gekostet.
Ich habe zwar gerade beim Schreiben dieses Artikels gesehen, dass ich gar nicht mehr so viel gespart habe, da die Preise fĂŒr Lichtwecker mittlerweile relativ stark gesunken sind (ich hatte den Lichtwecker schon ein bisschen lĂ€nger auf meiner Wunschliste), aber meine Umsetzung hat doch noch ihre Vorteile. Sie ist sehr flexibel, denn ich kann die Steuerung auch fĂŒr andere GerĂ€te einsetzen (man könnte auch die Deckenbeleuchtung dimmbar machen) und ich muss mir keine Gedanken machen, wo ich den riesen Lichtwecker hinstelle, denn Lampe und Uhr lassen sind beim FS20 ja rĂ€umlich trennen.

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