Systemfehler bei der Deutschen Bahn


Den Haupt-Text fĂŒr diesen Artikel habe ich schon vor einigen Monaten geschrieben, letztendlich aber leider nicht mehr veröffentlicht. Als ich nun das Ergebnis, was ich oben eingefĂŒgt habe, sah, musste ich aber fast laut lachen (einfach vergleichen, aus welchem Zug man aussteigt) und habe den Text endlich rausgekramt:

Aufgrund meiner zahlreichen Bahnfahrten nutze ich die Online-Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn relativ hÀufig. Dabei ist mir schon öfter aufgefallen, dass das System leider eine Annahmen trifft, die ich absolut nicht nachvollziehen kann.

So glaubt das System zum Beispiel (mit ist schon klar, dass da Algorithmen hinter stehen), dass es besser sei, so frĂŒh und so viel wie möglich im Zug zu sitzen. Auch wenn dadurch die Fahrt viel unbequemer wird.

Ein Bespiel:
Ich möchte von Darmstadt nach LĂŒbeck fahren. Normalerweise fĂ€hrt man hierfĂŒr mit dem ICE bis nach Hamburg und steigt dort in die Regionalbahn nach LĂŒbeck um. Dabei muss man meistens ein bisschen (20 Minuten) am Hamburger Bahnhof warten. Manchmal schlĂ€gt einem das Buchungsportal nun aber vor, mal solle in LĂŒneburg aus dem ICE aussteigen (und dort warten), um schließlich mit einer Regionalbahn durch die absolute Einöde nach LĂŒbeck zu fahren. Die Fahrt mit der Regiolbahn dauert ab LĂŒneburg entsprechend lĂ€nger, ist lauter, unbequemer und eine Steckdose wie im ICE gibt es auch nicht. Was denkt man beim ersten Mal, warum das System diesen Weg wĂ€hlt: Weil es keinen Zug mehr von Hamburg nach LĂŒbeck gibt? Weit gefehlt, denn den gibt es sehr wohl. Also muss man selbst auf die Idee kommen, das Buchung-System zu zwingen, eine Verbindung ĂŒber Hamburg Hauptbahnhof auszugeben.

Leider ist das auch kein einmaliges Problem. Als ich neulich von LĂŒbeck nach Mannheim fahren wollte, schlug das System mir vor, in Hamburg sofort in einen ICE zu steigen, den ich aber in Fulda wieder verlassen sollte, um dort (nach Wartezeit) in den nachfolgenden ICE nach Mannheim zu steigen. Meine “schlauere” Lösung: Am Hamburger Hauptbahnhof einfach 15 Minuten lĂ€nger warten und gleich den ICE nach Mannheim nehmen, statt erst in Fulda zuzusteigen und vielleicht keinen Platz mehr zu finden.

Zumindest ich kann nÀmlich auf zusÀtzliche Umstiege und lange Fahrten mit der Regionalbahn (ohne Kostenvorteil!) auf jeden Fall gerne verzichten!

| | | | |
Geschrieben in Allgemeines,Internetdienste | Keine Kommentare

Juhu: Bahn Mauerfall-Spezial-Tickets


Ich will die Deutsche Bahn auch mal (wieder) loben. Ich habe Mauerfall-Spezial-Tickets und sogar zu den Uhrzeiten, die ich wollte. Die Website ist zwar unter dem Ansturm zusammengebrochen, aber ein Freund hat am Bahnhof Fahrkarten fĂŒrs sich und mich erobert. Fast zwei Stunden hat er dafĂŒr am Bahnhof angestanden. AnfĂ€nglich ging die Schlange bis zum Haupteingang des Bahnhofs und der Mannheimer Hauptbahnhof ist bestimmt nicht klein.

Mauerfall-Spezial

| | | |
Geschrieben in Allgemeines | 2 Kommentare

Die Hellseher bei der Deutschen Bahn


Langsam werden die bei der Deutschen Bahn richtig gut: Sie können jetzt VerspÀtungen wirklich schon antizipieren.

| | | | |
Geschrieben in Allgemeines | Keine Kommentare

Nervige Bahnhöfe


Bahnhöfe wie MĂŒnchen mit 35 Bahnsteigen finde ich super nervig zum Umsteigen. Da kommt man sich beim Laufen wirklich vor wie am Flughafen.
Besonders schlimm wird es dann, wenn der ICE, den man nehmen muss, hinter einem anderen (nicht genutzten) ICE im Bahnsteig steht. Da lĂ€uft man dann schon mal 300 Meter den Bahnsteig entlang (200 Meter entlang des ersten ICE plus Strecke bis kurz vor die 1. Klasse des zweiten (der Teil zwischen Bordrestaurant und 1. Klasse ist oft wunderbar leer)). Aber bei Kopfbahnhöfen besteht ja sowieso immer das Problem, dass man besser nicht in das falsche “Ende” des Zuges einsteigt, wenn man es eilig hat.
In Hamburg schaffen sie es ĂŒbrigens auch mit 14 Gleisen. Da sind aber auch nicht ĂŒber die HĂ€lfte wie in MĂŒnchen fĂŒr lĂ€ngere Zeit unbenutzt.

DafĂŒr gab es dann aber auch Happy-Hour im Board-Bistro.

Ansonsten bin ich auf meine Fahrt Richtung MĂŒnchen auch zum ersten Mal TGV gefahren, etwas was ich in Frankreich selbst noch nicht geschafft habe. Ich fand jedoch, dass ich dort wesentlich mehr eingeengt saß und auch sonst empfand ich ihn als nicht als besser. Bei manchen Sitzen mit anderen BezĂŒgen, habe ich mich auch gefragt, ob das gewolltes Design oder der andere Stoff bloß nicht mehr lieferbar war.

| | | | | | | |
Geschrieben in Allgemeines | Keine Kommentare

Links