Blutspende in Mannheim vs. Blutspende Lübeck


Nachdem ich bisher immer am UKSH (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein) in Lübeck Blut spenden war, habe ich mich mal umgeschaut, ob man nicht auch in Mannheim Blut spenden kann, da es für mich doch recht kompliziert ist, die Blutspende in Lübeck zu koordinieren. Nun war ich heute zum ersten Mal in Mannheim Blut spenden und habe mir gedacht, dass ein Blogeintrag vielleicht auch anderen weiterhelfen könnte.

Meine vorherige Recherche ergab, dass man Vollblut anscheinend nur beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen im Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie Mannheim spenden kann. Dieser Dienst befindet sich zwar in einem Institut der Uniklinik Mannheim (okay, eigentlich Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg), doch anscheinend sammelt die Klinik nicht eigenständig Blut wie z.B. das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Das stationäre Blutspendezentrum scheint nur wenige Blutspenden zu bearbeiten. Vorrangig werden Maschinenspenden (Erythrozythapherese, Thrombapherese oder Plasmapherese) durchgeführt, sodass alles etwas kleiner ist und man fast überhaupt nicht warten muss. In Lübeck habe ich da teilweise schon bis zu einer Stunde warten müssen.

Während es man für den Imbiss in Lübeck eine Tüte mit Aufschnitt bekommt, bei der man sich zwischen Wurst oder Käse entscheiden muss, gibt es in Mannheim ein kleines Buffet, was ich netter finde. Dafür gibt es in Lübeck mehr sonstige Sachen, wie Eier, Würstchen etc.

Im Gegensatz zur Spende in Lübeck bekommt man in Mannheim aus angeblich rechtlichen Gründen (wie macht das dann das UKSH?) für eine (Voll-)Blutspende keine Aufwandsentschädigung.  Statt der 25 Euro, die man in Lübeck erhält, bekommt man in Mannheim Bonuspunkte, die man (bereits ab dem ersten Punkt) in Prämien eintauschen kann. Zusätzlich habe ich für meine erste (Mannheimer) Spende noch einen Kinogutschein bekommen. Die Prämien sind schon sehr in Ordnung doch auf der anderen Seite könnte man sich für X mal 25 Euro in Lübeck die Sachen locker selbst kaufen.

Das Ergebnis der Blutanalyse kann man sich in Mannheim übrigens nur zuschicken lassen, weil das Blut erst in Frankfurt untersucht wird, während man die Ergebnisse in Lübeck auf Wunsch sofort mitnehmen kann.

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Friseur-Flatrate


Vieles hat ein Ende und leider auch die Flatrate für meinen Friseur. Sechs Monate unbegrenzt Haare schneiden für 39 Euro war ziemlich unschlagbar, doch leider wird die Flatrate inzwischen nicht mehr angeboten. Für mich aber auch absolut nachvollziehbar, denn selbst wenn ich in sechs Monaten nur drei Mal zum Friseur gegangen wäre, hätte sich die Flatrate schließlich schon gelohnt. Und ich war mehr als doppelt so oft dort…
Wenn es umsonst ist, lässt man sich eben auch einfach einmal nur die Seiten oder ähnliches schneiden. Spaß hat es jedenfalls gemacht :-)

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Ringgrößenwahn


Ihr kennt das sicherlich: “Schatzi, bekomme ich irgendwann mal einen Ring von Dir?” … so ganz offensichtlich ist das bei uns zwar nicht, aber dennoch stehe ich gerade vor der Aufgabe einen “Freundschaftsring” zu suchen. Aller Anfang ist schwer. Wo bekomme ich jetzt die Ringgröße her? Gut, meine Herzallerliebste gibt mir in letzter Zeit so einige Winks mit dem Zaunpfahl, wie ich an die Ringgröße rankommen könnte.

Zualleroberst könnte ich ja die Größe von bestehendem, gut passenden Ring abmessen. Aber das wäre ja zu einfach ;-)

Schließlich kam sie letzte Woche zu mir, um sich den Finger abmessen zu lassen, weil sie in ihrem Lieblings-Online-Shop einen ganz tollen Ring gesehen hatte, der dann aber leider in ihrer Größe vergriffen war

Ich, von meinen Abmesskünsten überzeugt, freue mich natürlich über den neuen Wissensgewinn und ordere kurz darauf in einem anderen Online-Shop genau diesen Ring.

Eines schönen Tages kommt sie dann aus der Stadt und erzählt: “Bin ich froh, dass der Ring damals vergriffen war. Ich bin eben in der Stadt bei einem Kaufhaus vorbei gelaufen und hab mal verschiedene Ringgrößen ausprobiert. Und stell Dir vor, das was Du gemessen hast stimmt gar nicht … meine Fingerchen sind viel dünner …”

Ich sag dazu nur “grrrrrrrrrrrr”.

Gut, Plan B. Ganz offensiv. Ich mag Heimlichtuerei eh nicht ;-)
Zusammen sind wir also wieder in jenes Kaufhaus zum Ringeschauen gegangen. Natürlich ganz unverbindlich *grins*. Und tatsächlich muß ich mich ganz schön vermessen haben. Auch die Ausrede, dass eventuell der Finger aufgrund der starken sommerlichen Hitze der letzten Tage damals stark angeschwollen war, kann nicht zählen, da der Unterschied viel zu groß war.

Nun jedoch zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags:
Ich wollte einfach mal betonen, dass der Service – trotz separater Schmuckabteilung- in dem großen Kaufhaus in Mannheim Zentrum einfach nicht das gelbe vom Ei ist. Wir haben uns brav bei den etwas teureren Schmuckstücken angestellt, um dort eine bessere Beratung zu bekommen, als bei den billig-Modeschmuck Tresen. Bei der Frage nach der Ringgröße, wurden wir jedoch zu eben jenem Modeschmuck-Tresen gebracht, mit der Aufforderung, mal ein paar auszuprobieren. Wenn einer passt, dann hätten wir ja die Größe. Super.
Zum Glück konnte ich noch drauf bestehen, dass wir anschließend noch zu einem richtigen Juwelier um die Ecke gegangen sind. Dort holte man gleich höchst professionelle Größen-Vergleichs-Ringe aus der Schublade. Und oh Wunder, die Daten stimmten nicht mit den vorherigen überein. Doch diesmal glaube ich sie. Und mein Entschluß steht auch fest, dass ich den Ring – es soll ja auch etwas Besonderes sein, nicht in einem Kaufhaus, sondern in einem Fachgeschäft kaufe – auch wenn man für die Qualität ein paar Euro mehr zahlen muss.

Notiz für mich: links eine Nummer kleiner als rechts

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Schreck des Tages


Wer schon mal etwas hat kunststopfen lassen, weiß, dass Kunststopfen kein billiges Vergnügen ist. Ein kleines Loch kann da schnell 10 € und mehr kosten.

Im Zuge des Missgeschicks bei dem neulich meine Bremse irgendwie beschädigt wurde, wurde leider auch meine beste Anzug-Hose beschädigt. Genauer gesagt, hatte sie vom Asphalt 5 kleine Löcher unterhalb des Knies.

Kurz vor 20 Uhr bin dann noch mal in die Stadt gefahren und habe mir – zur Verarbeitung meines Entsetzens über die Höhe des Schadens – gleich eine neue Anzughose gekauft, die es glücklicherweise auch einzeln gab. Zufällig ergab sich im Gespräch, dass man mir anbot, die Hose kostenlos kunststopfen zu lassen.
Als Service für treue Kunden sozusagen.

Als ich die Hose nun jedoch an der Ausgabestelle im Haupthaus abholen wollte, jagte mir die Verkäuferin mit “Sonderpreis 55 €” einen ziemlichen Schrecken ein.
Nach meinem Einwand, dass das Ganze aber kostenlos sein sollte und kurzer Rücksprache mit ihrer Vorgesetzen, war es dann glücklicherweise auch tatsächlich kostenlos.
Aber der erste Schock saß doch tief; 55 € wäre mir die Hose jedenfalls nicht mehr Wert gewesen.

Es trifft übrigens keine Armen, sondern das beste Haus am Platz. Obwohl 55 € schon wirklich viel sind.

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Mannheim, die Pop-Hauptstadt Deutschlands?


Nachdem letzte Woche die Arena of Pop zahlreiche Besucher nach Mannheim zog, wunderte ich mich, dass die Bühne anscheinend nur sehr langsam abgebaut wurde.

Heute im Zug habe ich nun zufällig erfahren warum:
Dieses Wochenende findet ein weiteres Musik-Highlight in Mannheim statt: Das MTV HipHop Open Minded wird unsere Universität wieder in eine wunderbare Kulisse verwandeln (so das Wetter denn hält).
Nicht kostenlos aber mit Xavier Naidoo als Moderator sowie Peter Fox, Jan Delay, Clueso und Kool Savas auf der Bühne.

Ich werde jedoch schon wieder unterwegs sein – diesmal zieht es mich nach Chemnitz.

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Arena of Pop 2009


Während ich heute zu einem Spieletag des Trainernetzwerkes, welches mich zum Trainer ausgebildet hat, bin, steigt in Mannheim die Arena of Pop. Mit 100.000 Besuchern in den Jahren zuvor immerhin das größte kostenlose Open Air Konzert Deutschlands.

Ich finde das LineUp mit Reamonn, Silbermond, The Hooters, Stefanie Heinzmann und Christina Stürmer und zum Abschluss noch David Garrett ziemlich beeindruckend, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Ganze kostenlos ist.
Wenigstens sieht man dann auch mal den Grund, warum der schöne Rasen vor unserem Schloss platt gemacht und der Ehrenhof gepflastert wurde.

Veranstalter ist übrigens u.a. das Land Baden-Württemberg, was ich erstaunlich finde. Aber Rennstrecken in Deutschland stehen ja momentan auch hoch im (Förder-)Kurs.

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leerer Bauch …


oh man, ich habe Hunger … so richtig … mal wieder auf Pizza ;-)

Trotz Bauchansatz (wer will schon ein Sixpack, wenn er ein ganzes Fäßchen bekommt) will ich sie mir heute nach einem erfolgreichen Arbeitstag (DA, und nichts anderes *zwinker*) gönnen.

Quelle:  ergonoMedia @ Photocase.com

Quelle: ergonoMedia @ Photocase.com

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Mein neuer Lieblingspizzadienst in Mannhein, da Clarissa, führt in seiner Bestelliste zwei verschiedene Größen auf. Einmal mit 30 und einmal mit 36 Zentimeter Durchmesser. Bei meinen präferierten Pizzen (Pizza Prosciutto und Pizza Funghi) kostet die Große das Doppelte.

Nun meine Frage, wenn ich zwei Pizzen nehme, habe ich dann mehr davon, als nur von Einer?

Die Fläche einer Pizza (Annahme, sie ist wirklich rund) läßt sich mit der Formel

Fläche = Radius2 * Pie

berechnen.

D.h. die kleinen Pizzen ergeben eine Fläche von 0,1414 qm, während die Große “nur” 0,1018 qm groß ist.

Ergo: ich bestelle mir jetzt zwei kleine Pizzen zu je 4€ und habe dann morgen zum Frühstück noch ein bißchen was ;-)

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Hauptversammlung SAP


Neulich war nun auch die SAP-Hauptversammlung. Aufgrund anderer Verpflichtungen sind wir erst um 15:30 Uhr losgefahren und als wir dann an der SAP Arena ankamen, strömten bereits die Leute zu den Parkplätzen.

Aber ich hatte zuvor schon ein wenig die Live-Übertragung im Internet geschaut und lustig wurde es, als es um das Abstimmverfahren ging:

Zusammen mit seinem Stimmkartenblock bekommt man einen Kugelschreiber. Dabei handelt es sich um einen normalen gewöhnlichen Kugelschreiber mit Firmenaufdruck. In der Anleitung zur Wahl heißt es nun (wie auch bei der BASF):

Verwenden Sie zum Ankreuzen der entsprechenden Kästchen auf den Stimmkarten bitte die Ihnen zusammen mit dem Stimmkartenblock ausgehändigten Kugelschreiber.

Das fand wohl nicht nur ich etwas lächerlich, sondern auch der Wahlleiter, der die ganzen Ankündigungen machen musste.
Das verführte ihn dazu, zu sagen “Sie können auch einen anderen Kugelschreiber benutzen”. Das war allerdings nicht in Ordnung :-D und sogleich sorgten seine Assistenten dafür, dass er das zurücknahm: Man müsse doch den ausgehändigten Kugelschreiber verwenden; Ersatzkugelschreiber könne man am Empfang erhalten.

Obwohl wir nun bei der SAP nichts zu essen bekamen, nahm der Ausflug doch noch ein vergnügliches Ende, denn da mein Kumpel noch etwas für sein Motorrad benötigte, landeten wir in einem Zweiradgeschäft. Dort sind wir zum ersten Mal in unserem Leben Tandem gefahren, was ein sehr interessantes Erlebnis war.
Beim besseren (= gefederten) Modell hatte man in den Kurven ständig das Gefühl, dass Fahrrad könnte sich verbiegen/gar zerbrechen. Das war beim günstigeren Modell zwar besser, doch auch hier ist es ein sehr komisches Gefühl, wenn man hinten sitzt, der Lenker immer gerade bleibt und man trotzdem eine Kurve fährt.

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Grillverbot in Mannheim


Ich hatte mich ja schon so darauf gefreut: schönes Wetter, liebe Freunde und das Brutzelgeräusch – Grillen in Mannheim am Rhein. Seit Jahren ein fester Bestandteil meines Sommerlebens. Man trifft sich unkompliziert am Feuer, jeder bringt was zu Essen mit und der Abend kann beginnen.

Doch was sehen meine Augen bei der diesjährigen Inspektion des Grillplatzes: große Schilder, die auf das Grillverbot ab dem 11. Juni 09 aufmerksam machen und zugleich auf die 25 Euro Verwarngeld hinweisen, die bei Nichtbeachten fällig werden.

Meine Recherche beim regionalen Zeitungsblatt bringen Licht ins Dunkle. Die angrenzende Bevölkerung hat protestiert, nachdem an Wochenenden bis zu 3000 Grillwütige ihrem Spaß frönten. Auch die Polizei berichtet von massiven Störungen durch streitsüchtige Jugentliche.

Wenn ich mich an die Anfänge meines Rheingrillens zurück erinnere und den Verlauf der letzten Jahre versuche objektiv zu betrachten, dann kann ich dies schon nachvollziehen. Früher war es doch etwas ruhiger und übersichtlicher.

Als Alternative hat sich die Stadt ein Standort am Neckar an der Inselstraße ausgedacht. Dieser soll nun offiziell als Grillfläche ausgewiesen werden.

Mal schauen, wann wir es dorthin schaffen …

Link zum Zeitungsbericht:

http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/artikel/regionalticker_25380.html
http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20090530_srv0000004287858.html

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Wie viele Blitzer braucht das Land?


Das ist eine gute Frage; in Mannheim sind es auf jeden Fall recht viele, steht Mannheim doch auf Platz 4 bei der Anzahl von Blitzgeräten pro Quadratkilometer (5,2 pro km² bzw. 28 insgesamt). Darunter auch vier Geräte der neusten Generation, dem PoliScanspeed:

Dieses Gerät prüft gleichzeitig mehrere parallele Spuren und soll auf Laser basierend auch in Kurven, in Tunnels und an unübersichtlichen Stellen messen können. Allerdings ist das Gerät vor Gericht ziemlich umstritten (ich verzichte jetzt mal auf Links, denn pro und contra gibt es ziemlich viele).

Auch sonst macht Mannheim auf dem Gebiet von sich reden, gibt es doch auch einen Blitzer, der für 10.000 Euro eingezäunt wurde.

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