Lichtwecker selber bauen


Ich muss zugeben, dass ich ohne Termindruck morgens relativ schlecht aus dem Bett komme, obwohl ich schon einen ziemlich lauten Radiowecker nutzte.
Während der Überlegungen wie man das verbessern könnte (einfach früher ins Bett gehen, war bei mir noch niewirklich erfolgreich), bin ich auf verschiedene alternative Wecker gestoßen.

Da gibt es zum Beispiel den aXbo Schlafphasenwecker für 200 Euro. Der soll anhand eines Bewegungssensor, den man am Handgelenk trägt, erkennen, wann man sich in einer leichten Schlafphase befindet und einen dann wecken. Gegebenenfalls also auch vor der gewünschten Weckzeit, damit man nicht wieder in eine andere Schlafphase kommt. Allerdings wird er auffällig oft bei eBay mit dem Kommentar „sehr gut aber für mich ungeeignet“ verkauft.

Was ich schon früher einmal mit einer Zeitschaltuhr nachgebaut habe, war ein Lichtwecker ähnlich dem Philips Wake-up Light, das den Sonnenaufgang simuliert/simulieren soll. Jedoch dimmt die normale Zeitschaltuhr nicht, sondern kennt nur zwei Zustände: AN oder AUS, was natürlich auch nicht sondern sanft und allmählich weckt. Auch kosten Lichtwecker teilweise bis zu 190 Euro und das Philips Wake-up Light, was ich mir angeschaut habe, war trotzdem ziemlich billig gebaut.

Nach vielen Google-Suchen à la „Lichtwecker bauen“ und „dimmbare Zeitschaltuhr“ und bin ich schließlich auf das Haussteuerungssystem FS20 von ELV gestoßen.

FS20 System

Neben vielen anderen Möglichkeiten gibt es die Funksteckdose mit Dimmerfunktion FS20 DI-3. Die bietet eine Soft-On-Funktion (also eine zeitlich einstellbares Hochdimmen) und wird zum Beispiel vom Funktimer FS20 ZE gesteuert. Beides zusammen hat mich 70 Euro gekostet.
Ich habe zwar gerade beim Schreiben dieses Artikels gesehen, dass ich gar nicht mehr so viel gespart habe, da die Preise für Lichtwecker mittlerweile relativ stark gesunken sind (ich hatte den Lichtwecker schon ein bisschen länger auf meiner Wunschliste), aber meine Umsetzung hat doch noch ihre Vorteile. Sie ist sehr flexibel, denn ich kann die Steuerung auch für andere Geräte einsetzen (man könnte auch die Deckenbeleuchtung dimmbar machen) und ich muss mir keine Gedanken machen, wo ich den riesen Lichtwecker hinstelle, denn Lampe und Uhr lassen sind beim FS20 ja räumlich trennen.

| | | | | | | | | | |
Geschrieben in Allgemeines,Hardware | 14 Kommentare

USB Soundkarte: Wofür, Warum, Wieso?


Wenn ich früher USB-Headsets (Headsets, die sich statt mit Klinke per USB anschließen lassen) gesehen haben, habe ich mich immer gefragt, wofür so etwas gut sein soll. Man hat doch schließlich eine vernünftige Soundkarte.

Mittlerweile habe ich selbst eine solche USB-Soundkarte und möchte das System einmal loben.

Trotz seines 13,3 Zoll Formats ist mein Laptop ziemlich gut mit Anschlüssen ausgestattet und bietet drei 3,5 mm Klinke-Anschlüsse. So kann man unterwegs zu zweit Filme gucken oder eben ein Headset und zusätzlich Lautsprecher anschließen.

Nun habe ich mir aber dieses Semester das 5.1 System Concept F von Teufel gekauft, welches alle drei Anschlüsse nutzt, so dass ich ständig umstöpseln musste, da u.a. meine Festnetznummer über den PC läuft. Schlimmer war jedoch, dass mein VoIP-Programm X-Lite das Headset nicht erkannt hat, wenn man unter Windows 5.1 Sound eingestellt hatte (Skype hingegen ließ mich auch ohne Umstellen das Headset nutzen).
Da mir das auf Dauer zu nervig war, habe ich mir nach einigem Überlegen, wie man mein Problem lösen kann, die SPEED-LINK USB Soundkarte gekauft. Mein Headset ist jetzt an diesen kleinen Stick angeschlossen und es funktioniert ganz wunderbar: Sogar dass das Klingeln anstatt übers Headset über die Lautsprecher ausgegeben wird, lässt sich einstellen.

Laut Testberichten empfiehlt es sich übrigens sehr, die SPEED-LINK Karte zu kaufen. Die ist mit 12 Euro zwar mehr als doppelt so teuer wie die NoName-Ware über die ich aber nur schlechtes gelesen habe.

| | | | | | |
Geschrieben in Hardware | Keine Kommentare

Links