Kühlschrankkompressor – wie ausbauen


Was gibt es alles für komplizierte Anleitungen, wie man einen Kühlschrankkompressor anschließt. Manche schreiben, sie hätten 2 Stunden gebraucht, andere 40 Minuten. Manche erzählen etwas von einem Anlaufkondensator, den man abbauen muss, und vieles weiteres.
Bei mir ging das viel einfacher und in Minuten. Nachdem ich trotzdem zwei Mal zum Sperrmüll gefahren bin, weil ich wegen der ganzen Anleitungen dachte, mir würde etwas fehlen (was aber nicht stimmte), will ich schnell eine kurze Anleitung über den Ausbau eines Kühlschrankkompressors veröffentlichen.

Der Kompressor selbst wurde in meinem Fall mit lediglich zwei Schrauben am Kühlschrank gehalten.
Die Stromleitung, die in den Kühlschrank führt, kann man abknipsen und gleiches gilt für die Rohre zum Kühlkreislauf. Die Rohre möglichst lang lassen. Beim Sperrmüll kann man sie ruhig mit dem Seitenschneider abknipsen und sie dann erst später in der Werkstatt sauber/gerade abschneiden.

Den Stromanschluss/zufuhr mit Stecker lässt man selbstverständlich so wie er ist/am Kompressor.

Zu Hause lief der Kompressor dann aber nicht an. Also dachte ich, dass hätte einen Kondensator vergessen und bin noch mal los. Das war aber unnötig: Beim Stromkabel, welches ursprünglich in den Kühlschrank ging (zum Thermometer/Schalter), muss man muss einfach das braune und das schwarze Kabel verbinden/verdrillen und schon läuft der Kompressor an. Ich schätze der Kondensator/das Anlaufrelais ist mittlerweile direkt am Kühlschrankkompressor verbaut. Später habe ich den Stromanschluss dann direkt verdrahtet.
Wer sich über einen nicht sehr starken Sog wundert: Für ein Vakuum reicht es.
 

Bevor ich als Umwelt-Frevel verunglimpft werde: Mein Kompressor nutzte das Kältemittel ‘R600A’, was nichts anderes als schnödes Butan-Gas ist. Umwelttechnisch also auch nicht schlimmer als ein Gas-Herd.

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