Nervige Bahnhöfe


Bahnhöfe wie München mit 35 Bahnsteigen finde ich super nervig zum Umsteigen. Da kommt man sich beim Laufen wirklich vor wie am Flughafen.
Besonders schlimm wird es dann, wenn der ICE, den man nehmen muss, hinter einem anderen (nicht genutzten) ICE im Bahnsteig steht. Da läuft man dann schon mal 300 Meter den Bahnsteig entlang (200 Meter entlang des ersten ICE plus Strecke bis kurz vor die 1. Klasse des zweiten (der Teil zwischen Bordrestaurant und 1. Klasse ist oft wunderbar leer)). Aber bei Kopfbahnhöfen besteht ja sowieso immer das Problem, dass man besser nicht in das falsche „Ende“ des Zuges einsteigt, wenn man es eilig hat.
In Hamburg schaffen sie es übrigens auch mit 14 Gleisen. Da sind aber auch nicht über die Hälfte wie in München für längere Zeit unbenutzt.

Dafür gab es dann aber auch Happy-Hour im Board-Bistro.

Ansonsten bin ich auf meine Fahrt Richtung München auch zum ersten Mal TGV gefahren, etwas was ich in Frankreich selbst noch nicht geschafft habe. Ich fand jedoch, dass ich dort wesentlich mehr eingeengt saß und auch sonst empfand ich ihn als nicht als besser. Bei manchen Sitzen mit anderen Bezügen, habe ich mich auch gefragt, ob das gewolltes Design oder der andere Stoff bloß nicht mehr lieferbar war.

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