ICE – In Case of Emergency … oder doch besser die LifeSensor Notfallakte?


kam gestern per Email:

Liebe Verkehrsteilnehmer,

Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, daß bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus den langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, daß jeder in seine Kontaktlisten die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt.
Das
international anerkannte Pseudo ist:

ICE (= In Case of Emergency)
Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche in einem Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.

Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.
Bitte diese Meldung an Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!

BUNDESVERBAND

ASB-Bildungswerk
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. – Bildungswerk- Sülzburgstraße 140

An für sich ja eine gute Idee.

Die Initiative für dieses Vorhaben bekam nach den Terroranschlägen 1995 in London einen großen Schub. Man versuchte sogar eine Aufnahme in die E.123 (Empfehlung der internationalen Fernmeldeunion zur Gestaltung von Telefonnummern, Email- und Webadressen in Briefdrucksachen und Korrespondenzen). Dies wurde jedoch abgelehnt.

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LifeSensor Notfallakte & Björn Steiger Stiftung

Eine andere und weitergedachte Idee für den Ernstfall ist die Notfallakte von LifeSensor, die es in Verbindung mit der Handyortung der Björn Steiger Stiftung kostenlos gibt. Bei der Wahl der 112 wird über die Funkzellen der Sendemasten das Handy im Notfall geordnet. Für die Rettungskräfte steht eine elektronische Notfallakte bereit. In ihr kann man Gesundheitsrisiken, Allergien und aktuelle Medikationen eintragen auf die die Sanitäter eingehen können. Die Akte ist über das Internet immer und überall verfügbar.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Schnelle Bestimmung Ihres Standorts über die Handyortung (GPS oder Funkzellenortung) der Björn Steiger Stiftung
  • Die Rettungskräfte werden schon auf dem Weg zum Unfallort über Ihre LifeSensor Notfalldaten informiert
  • Bestmögliche Erstversorgung, weil Unverträglichkeiten und Medikamente bekannt sind
  • Angehörige und Hausarzt können schnell benachrichtigt werden
  • Ihre Notfalldaten sind für Sie über das Internet weltweit und jederzeit verfügbar
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Geschrieben in Allgemeines, Internetdienste | 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 1. Juli 2009 um 22:56 Uhr

    PhilippNo Gravatar sagt,

    Interessant und ich habe von beidem noch nie gehört

  2. 5. Juli 2009 um 22:43 Uhr

    bekeNo Gravatar sagt,

    Das erste finde ich sehr gut. Beim zweiten finde ich die Daten im Internet problematisch. Wer passt auf, dass damit kein Unfug getrieben wird? Einige Patienten tragen mittlerweile Ausweise über Allergien, chronsche Erkrankungen etc bei sich. Das könnte man zB auch weiter ausbreiten; müsste natürlich international verständlich sein

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